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Mit der finnischen Kerze oder dem Schwedenfeuer können Sie auch im Winter Würstchen grillen

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Was wir hier für Sie haben

Das Schwedenfeuer ist auch als Sibirische oder Russische Baumfackel oder finnische Kerze, die sogenannte Jätkänkynttilä, bekannt. In der Übersetzung bedeutet dieses Wort wörtlich „Kerze eines Jungen“. Dabei handelt es sich um einen Holzstamm, der aufgrund der senkrechten Schlitze einen sogenannten Kamineffekt ermöglicht. Durch Löcher im unteren Teil des Stammes wird Luft angesaugt und der starke Luftzug ermöglicht die Verbrennung nur im Inneren des Holzstamms. Dadurch verbrennt das Holz viel effizienter und Sie können darauf beispielsweise problemlos Speisen erhitzen oder Würstchen braten. Stellen Sie einfach eine gewöhnliche Bratpfanne auf den brennenden Holzstamm und das Essen wird in der Wildnis wunderbar schmecken.

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Obwohl es früher ein wichtiges Hilfsmittel unter rauen natürlichen Bedingungen war, hat es auch heute noch bedeutende Verwendungsmöglichkeiten. Ein solches Feuer kann man problemlos überall anzünden, man muss keine Feuerstelle anlegen und an kälteren Abenden ist ein brennender Holzstamm eine ideale und vor allem natürliche Wärme- und Lichtquelle. Wenn Sie das Schwedenfeuer zum Kochen oder Erhitzen von Speisen verwenden, geben Sie die Speisen anschließend in Holzschalen. Holz speichert die Wärme viel länger als beispielsweise Porzellan oder andere „kühlere“ Materialien.

Woher der Wind weht

Angeblich stammt die Baumfackel aus dem fernen und verschneiten Lappland, wo die Menschen den harten Winter überstehen mussten. Sie war vor allem ein Trick von Waldarbeitern, die in der abgelegenen Wildnis Feuer brauchten, um Essen zuzubereiten, aber weder Platz noch Zeit hatten, um eine klassische Feuerstelle anzulegen. Anschließend aßen sie das Essen entweder direkt aus der Pfanne, nutzten Gabeln zum Braten oder füllten das erhitzte Essen in Holzschalen. Der Baumstamm brannte einfach aus und zerfiel in Glut, und der umgebende Schnee sorgte für eine gründlichere Löschung.

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Wie man ein Schwedenfeuer anzündet

Wenn Sie sich für den Kauf einer Finnischen Kerze entscheiden, finden Sie in deren Öffnung bereits einen Schwefeldocht, den Sie anzünden können. Je kleiner das Loch im Holzstamm ist, desto schwieriger ist es, das Holz anzuzünden. In diesem Fall können Ihnen beispielsweise verschiedene Feueranzünder helfen. Man kann aber auch Naturprodukte dazu verwenden – zum Anzünden eignen sich beispielsweise Sägemehl, trockene Baumrinde, Späne, Stroh und Tannenzapfen. Sie können die Früchte des Waldes auch dann verwenden, wenn Sie sich entscheiden, ein Schwedenfeuer selbst herzustellen. Sie können leicht brennbare Stoffe in das Loch stecken und anzünden.

So stellen Sie selbst eine finnische Kerze her

Das Schwedenfeuer erfreut sich bei Gartenpartys, insbesondere in den kälteren Monaten, immer größerer Beliebtheit. Es wird aber auch von Ferienhausbesitzern und Liebhabern des abendlichen Grillens in der Natur genutzt. Es kann passieren, dass Sie ins Wochenendhaus fahren und keine Zeit haben, eine finnische Kerze zu kaufen. Für diesen Fall haben wir eine ganz einfache DIY-Anleitung zur Herstellung eines eigenen Schwedenfeuers für Sie.

Es gibt mehrere Herstellungsanleitungen. Wenn Sie mit einer Axt umgehen können, müssen Sie den Stamm nur in ca. 6 kleinere Scheite spalten und diese zusammenbinden – dann Rinde, Stöcke oder Stroh in die Löcher stecken und wie oben beschrieben anzünden.

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Ähnlich einfach ist die Herstellung mit Hilfe einer Motorsäge. Wir schneiden kreuzweise Schlitze in einen Holzstamm (ungefähr zu ¾ des Stamms), füllen brennbares Material in die entstandene Öffnung und zünden es an.

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Wir haben für Sie das Verfahren ausgewählt, das uns am einfachsten erscheint, sodass jeder die Herstellung problemlos bewältigt.

Was werden wir brauchen

  • Einen harzigen Baumstamm (er sollte nicht zu lang sein)
  • Eine Bohrmaschine mit längerem Bohrer
  • Einen Schwefeldocht oder Stücke von Harz, Rinde, Späne oder anderes natürliches Zündmaterial

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Vorgehensweise

  • Wir wählen einen passenden Baumstamm aus. Dabei kommt es nur auf Ihre Präferenzen an. Fichte entzündet sich leichter und ist ausreichend harzig, während Eiche lange brennt. Wenn Sie sich für einen Baumstamm mit Rinde entscheiden, kann dieser, bevor Sie ihn als Schwedenfeuer verwenden, auch eine Zeit lang als rustikale Dekoration dienen.
  • Der Stamm sollte nicht zu lang sein. Warum? Erstens wäre es schwierig, darin zu bohren, und zu lange Holzstämme brennen nach einer Weile in der Mitte durch und der Rest fällt zusammen. Wenn wir also auf einem Holzstamm kochen möchten, ist diese Situation für uns nicht ideal.
  • Wir nehmen einen Baumstamm, in den wir von oben mit einem Bohrer ein Loch bohren. Wir durchbohren ihn aber nicht ganz (!).
  • Anschließend bohren wir ihn auch von der Seite an, um eine Lüftungsöffnung zu schaffen.
  • Führen Sie einen Schwefeldocht der gewünschten Länge in das Loch ein (abhängig von der Größe des Baumstamms).
  • Wir können auch brennbare Naturprodukte in das Holz einbringen (Harz, Späne, Rinde, Zweige).
  • Fertig ist das Schwedenfeuer. Wenn wir geeignetes Material haben, können wir gleich mehrere Schwedenfeuer herstellen. Sie machen sich gut an Winterabenden und bilden zum Beispiel im Garten eine passende Dekoration rein natürlicher Herkunft.

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